Jethelme
Jethelme
Der Harley-Fahrer – wenn es ihn denn erwischt – fällt wie jeder andere Motorradfahrer selten punktgenau auf das Schädeldach. Als Verbesserung der bis dahin üblichen Halbschalenhelme brachte AGV 1956 den ersten Jethelm auf den Markt. Zusätzlich zum Schädeldach wurden die hintere Schädelbasis sowie die Seitenteile mit Ohren und Kiefergelenk in die Helmschale einbezogen. Andere Helmhersteller wie Bell und Davida zogen schnell nach. Da diese Helme eine gewisse Ähnlichkeit mit der Kopfbedeckung von Jetpiloten jener Zeit hatten, verbreitete sich die neue Helmform rasch unter dem Namen Jethelm – auch wenn diese Helme vermutlich nie eine Flugzeugkanzel von innen gesehen haben.
In den 1960er Jahren setzte sich der Jethelm in der Harley-Davidson-Szene allmählich durch. Das offene Design bot damals oft die beste verfügbare Schutzoption und war in gewisser Weise ein Mittel zum Zweck. Aus dieser Zeit entstand das heute oft beschriebene „Freiheitsgefühl“, das mit dem Fahren klassischer Motorräder assoziiert wird. Auch der legendäre Steve McQueen war häufig mit Jethelm unterwegs. Sein schlichtes, funktionales und historisch relevantes Design macht den Jethelm zu einer zeitlosen Wahl - sowohl für Fahrer klassischer Harleys als auch für Fans der Motorradgeschichte.
Unter unseren klassischen Jethelmen finden sich Modelle von Bandit oder Laboratori 70 (70’s) - womit wir gedanklich wieder in Italien angekommen wären.
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