Live To Ride, Tombstone, AZ
Tote Cowboys und Metallhaufen
Wenn eine Stadt „Grabstein“ heisst und in Arizona liegt, darf man ein bisschen Wild West Romantik erwarten. Vor allem bei einem Blick in den Rückspiegel: Hier soll’s im Oktober 1881 die legendäre Schiesserei am O. K. Corral mit den Earp-Brüdern und Doc Holliday gegeben haben. Auch sonst soll hier, in der knallharten, unsterblichen Stadt („The Town too tough to die“) der eine oder andere Revolverheld sein schnelles Ende gefunden haben, was dann für die Touris des Öfteren mit Platzpatronen nachgespielt wird.
Aber was an diesem speziellen Wochenende ballert,
sind die Explosionen in den Hubräumen der ganzen Chopper, die hier an am „Live to ride Tombstone“ teilnehmen. Eine Motorrad Show, die einfach in den Straßen einer Westernstadt stattfindet. Also kommen, parken, schlendern, gucken. Ah, und auf Pferdeverkehr achten. Vergnügungsmöglichkeiten gibt es reichlich: Live Bands, Shopping, Tatto-Shop, Sonderrabatte in den Shops der Stadt, die Chance, ein Custom-Motorrad zu gewinnen und (damit wären wir wieder bei der Lebensgefahr die Tombstone berühmt gemacht hat):
die Steilwandshow „Ives Brothers’ Wall of Death“.