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Springer Gabel »I-Beam Inline« von Cannonball

Artikel №
16-969

Verdammt lang her die Zeiten, als es noch keine Custom-Teile beim Dealer um die Ecke gab. Damals war die VL-Gabel sehr populär, denn sie war eine Möglichkeit, den Knuckle- oder Panhead-Chopper etwas anders aussehen zu lassen als den vom Kumpel. Zudem war sie 1/2” länger als die Springergabeln ab 1936, was der Bodenfreiheit zugute kam und das Bike etwas „gestretched” wirken ließ. Jetzt ist es möglich die glorreichen 40er und 50er Jahre wieder auferstehen zu lassen - mit der Cannonball Version der Harley VL-Gabel.

Hergestellt im gleichen, aufwändigen Verfahren wie die Original-Vorlage, was bedeutet, dass die Holme und Verbindungsstücke mit einem über 10m hohen Schmiedehammer gesenkgeschmiedet werden. Dies ist das einzige Verfahren, das die erforderliche Festigkeit garantiert.

Probleme mit der OEM-Gabel waren der große Lenkkopf und die Lenkerbefestigung, sodass die Cannonball Gabel hier modifiziert ist. Sie hat eine Ø1” Lenkkopfstange, welche mit dem mitgelieferten Zentrierring für Kugellager ab 1936 passt. Zudem hat diese auch zwei zöllige Lagerstellen für die Verwendung mit Big Twin Kegelrollen-Lagern und zwar ohne jede Modifikation. Die Gabelholmenden passen für Springer-Lenker (Inline) ab 1936. Dadurch wird der Einbau vergleichsweise zum Kinderspiel.

TÜV für 4 Gang Big Twins bis 1986. Die Längenangabe bezieht sich auf den Abstand Achsmitte bis zum unteren Steuerkopflagersitz.

Obwohl diese Custom Gabeln für 1936-1957 Big Twins mit Starrrahmen gedacht sind, können sie auch an spätere Rahmen montiert werden, vorausgesetzt, eine geeignete Lenkkopflagerung ist vorhanden. Dabei zu berücksichtigen sind Lenkkopfwinkel, Nachlauf, Fahrwerksgeometrie, Bremsfunktion etc.

1.) Der Anlenkpunkt der Bremsmomentstütze auf der Bremsgrundplatte oder dem Bremssattelhalter, egal welcher Bremse, darf sich nicht genau senkrecht über oder vor der Radachse befinden (in Fahrtrichtung). In diesem Fall kehren sich die Wirkkräfte im Parallelogramm der Gabel um und sie federt bei einer Bremsung aus, statt ein. Dadurch entstehen sehr hohe Kräfte, die auf den Gabelholm wirken und ihn verformen können.

2.) Der Bremssattelhalter oder die Grundplatte der Trommel müssen schwimmend auf der Achse gelagert sein, sonst federt die Gabel beim Bremsen ebenso aus. Resultat: siehe oben.
  • passend für Big Twins
  • Innengewinde Steuerkopf: 3/4”-14 UNS
  • Stahl, schwarz, kunststoffbeschichtet, mit verchromten Federn
  • Länge: 49.5 cm
  • Rake: 0 °
  • Über-/Unterlänge: Serie
  • mit TÜV-Prüfbericht
  • Europa
  • Bruttogewicht: 15.2 kg

1.) Der Anlenkpunkt der Bremsmomentstütze auf der Bremsgrundplatte oder dem Bremssattelhalter, egal welcher Bremse, darf sich nicht genau senkrecht über oder vor der Radachse befinden (in Fahrtrichtung). In diesem Fall kehren sich die Wirkkräfte im Parallelogramm der Gabel um und sie federt bei einer Bremsung aus, statt ein. Dadurch entstehen sehr hohe Kräfte, die auf den Gabelholm wirken und ihn verformen können.

2.) Der Bremssattelhalter oder die Grundplatte der Trommel müssen schwimmend auf der Achse gelagert sein, sonst federt die Gabel beim Bremsen ebenso aus. Resultat: siehe oben.

Innengewinde am oberen Ende der Holme

Um Custom-Lenkerrisers befestigen zu können, haben die Holme am oberen Ende ein M20x1.5 Innengewinde für Adapter mit Gewindebolzen oder Verschlussschrauben (separat lieferbar) - eine super Maßnahme seitens des Herstellers, die viel Arbeit erspart.

Inline vs. Offset

Classic Springer Gabeln gibt es für verschiedene Lenkkopfwinkel (rakes).

  • Ursprünglich lagen die beiden seitlichen Gabelholme und die Lenkkopfachse in einer Ebene, diese Bauart heißt "inline", der Rake ist 0°. Das trifft für alle 750er Springergabeln 1936-1958 zu und für alle Big Twin Gabeln 1936-1945.
  • Bei den Big Twin Rahmen wurde 1946 der Lenkkopfwinkel größer (30°). Damit die Gabeln den gleichen Anstellwinkel behielten, wurde die Lenkkopfachse gegenüber den seitlichen Holmen um 3° nach hinten geneigt. Diese Bauart nennen wir nach ihrem Rake Offset -3° und sie war original an den Big Twins 1946-1948.
  • Damit der Lenkkopf bei ≥+8” überlangen Gabeln nicht so hoch und steil steht, dass man nicht mehr lenken kann, werden diese Gabeln mit einem positiven Rake gefertigt, d.h. der Lenkkopf ist gegenüber den seitlichen Holmen nach vorne geneigt. Diese Bauart nennen wir nach ihrem Rake Offset +3°.

Die Skizze verdeutlicht die Stellungen der Rohre zueinander aus der Sicht des Fahrers, wenn er auf dem Hobel Platz genommen hat. So wird auch klar, warum es drei verschiedene Gabelbrücken- bzw. Lenkertypen geben muss für Classic Springer Gabeln.

Parkerisierte Rocker (Schwinghebel)

Der Produzent stellt in einem fließenden Übergang die Fertigung um von schwarz beschichteten Rockers (Schwinghebeln) auf solche mit parkerisiertem Finish, also so, wie das mal original war. Für eine Übergangszeit wird W&W Cycles beide Ausführungen am Lager haben. Wem das wichtig ist, möchte bei Bestellung bitte den Verkauf kontaktieren und dort seine Präferenz durchgeben.

Springer fork Pricing

Aktuelle Info zu Preis und Verfügbarkeit von Springergabeln - im speziellen die geschmiedeten Cannonball Gabeln:

Die derzeitige politische Situation hat dazu geführt, dass die Hersteller der Schmiedeteile und Teile der oberen Gabelbrücke keine Kapazitäten mehr für derartige „zivile“ Werkstücke haben. Wir wurden darüber informiert, dass sämtliche verfügbaren Ressourcen für große und umfassende Rüstungsaufträge eingesetzt werden.

Damit wird es auf unbestimmte Zeit (mindest aber 6 Monate) keinen Nachschub mehr geben an Springergabeln, jedenfalls in der von uns geforderten Qualität.

Da wir nicht von einer baldigen Verbesserung der politischen Situation ausgehen, haben wir begonnen, nach Firmen zu suchen, die uns so schnell wie möglich weiterhelfen können. Das könnte dauern - der Mangel an Fachkräften und die schwindende Zahl erfahrener Gießereien und Schmieden macht es schwer. Aber wir bleiben dran.
Preis inkl. USt*
3.570,00 €
* Der Preis enthält 570,00 € deutsche Umsatzsteuer (19% bzw. 7% ermäßigter Satz für Bücher).
Ist verfügbar, kann sofort aus unserem Lager in Würzburg, Deutschland, versendet werden.
Kit
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Zubehör:

Siehe auch:

MAG-12 Räder für mechanische Trommelbremse 1936-1966

MAG-12 Räder für mechanische Trommelbremse 1936-1966

Wer es ernst meint mit dem Harleyschrauben sucht natürlich nach Teilen, die der eigenen Maschine den entscheidenden optischen Vorsprung verschaffen. Und was taugt dafür besser als das legendäre Mag Wheel.
Als sich in den Sechzigern Auto-Dragsterrennen vom Zeitvertreib einiger Irrer zum ernsthaft betriebenen Motorsport entwickelten, wurde die richtige Ausstattung immer wichtiger. So mussten Räder her, die wirklich rund und hart im Nehmen waren.
Und da war es dann plötzlich, das magische Rad, das Dragster-Vorderrad aus einer Magnesium-Legierung — sie nannten es Mag Wheel. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Chopper-Jockeys diese Autoräder an ihre Hobel friemelten — ganz besonders gefragt bis heute: die 12-Speichenversion.
Mag Wheels von damals sind mit den beiden Größen 15” und 18” echte Exoten und mittlerweile seltener als eine Eisenkopf-Sportster, die beim ersten Kick anspringt. Und wer doch eines dieser Räder auftreibt, muss sich im Klaren sein, dass bei den Originalen die Zeit ordentlich am Material genagt haben dürfte — ach ja und kompatibel mit Harley Bremsen sind sie, wenn überhaupt, auch erst nach langem Gefummel.
Deshalb hat W&W jetzt die Cannonball MAG-12 Räder mit neuester Technik aus einer modernen Alu-Legierung gießen lassen, die auch langfristig problemlosen Betrieb garantieren. Das Nabendesign wurde dahingehend geändert, dass sich über spezielle Adapter verschiedenste H-D Trommelbremsen, Scheibenbremsen und Ritzel anflanschen lassen.
Das Cannonball MAG-12 orientiert sich vom Aussehen exakt am Original, ist aber so konstruiert, dass es hoch belastbar ist (bis 350 kg Radlast) und mit den lieferbaren Größen von 16” und 19” passt es perfekt zum nächsten Customplan.
Zur Auswahl stehen Räder mit trommelpoliertem oder MAG-Finish. Bei letzterem werden die trommelpolierten Räder nochmals fein gestrahlt um eine matte Magnesium-Optik zu erzielen.
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