Wir verwenden Cookies zur Analyse, Werbung und zur Verbesserung unserer Website. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
>
Normandy Beach Race, Ouistreham, F

Magnifique, dass die französischen Freunde

vom Orga-Team des Normandy Beach Race den Behörden die Genehmigung abgerungen hatten, direkt am Strand ein Rennen mit klassischen Fahrzeugen zu veranstalten. Und was sie da bei der Premiere auf den Sand stellten, war ein echtes Spektakel. Das lag auch daran, dass nur Maschinen-Material bis 1947 zugelassen wurde und auch für die Kleidung der Piloten galt: Period Style. Und alle haben sich daran gehalten. Man wollte ja gut aussehen neben den äußerst ansehnlichen Flag-Girls und den vorschriftsmäßig gewandeten Einweisern - Strohballen und Checkered-Pylonen an der Strecke taten ein Übriges.

Im schönsten Sonnenaufgang,

am Strand gab es die letzten Ansagen, anschließend Streckenbegehung und um 9 Uhr blitzten dann die Zündkerzen um die Wette mit strahlendem Sonnenschein. Im Wechsel gingen jeweils zwei Cars oder Bikes auf die 1/8 Meile, dass der Sand nur so flog. Die Piste war nicht ganz so hart, wie etwa in Daytona Beach oder auf Rømø und verlangte den Piloten einiges ab, aber das tat dem Spaß keinen Abbruch. Wer durch’s Ziel war, konnte direkt neben dem Track zurückfahren und sich im Vorstartbereich wieder anstellen. Und die meisten nutzten diese Chance, um zu fahren, was das Motorenzeug hielt.

So war auf der Rennstrecke

bis auf eine kleine Mittagspause toujours was los. Tausende von Zuschauern, sehr viele davon ebenfalls in passendem Style, kamen voll auf ihre Kosten, die angereisten Caterer und die Lokale in Strandnähe machten das Geschäft ihres Lebens und so erlebte die Nachsaison einen fulminanten Höhepunkt. Nachmittags um 5 flog zum letzten Mal die karierte Flagge und trotz der anspruchsvollen Strecke war nix passiert. Bravo! Vom Renngeschehen ging es dann direkt in den Party-Modus und das Städtchen Ouistreham erlebte im Verlauf des Abends noch ein paar äußerst lustige Stunden.