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KOBE OR NOT TO BE

Natürlich schnalzt der Mann von Welt beim Namen Kobe mit der Zunge wegen der außergewöhnlichen Qualität einer Spezialität aus dieser eher südlichen Ecke des japanischen Kaiserreichs. Aber bevor jetzt einer von stilsicher zubereiteten zarten Steaks tagträumt - wir reden hier von hartem Metall, verbrannten Petrostoffen und 2 Rädern.

Kobe ist – nach kurzem Zwischenspiel in Osaka – der Schauplatz einer unvergleichlichen Show von Custom-Bikes in einer Perfektion und Menge, die ihresgleichen sucht. Und höchstens bei der allfrühdezemberlichen Hot Rod Custom Show findet.

Aber zurück nach Kobe, hier heißt das Ganze New Order Chopper Show. Wobei, so ganz neu ist die Ordnung da nicht: zum elften Mal wird eine Messehalle für einen Sonntag angerichtet mit dem Besten, was in Japan so geschraubt wird.

Und nebenher tobt der barbarische Zirkus, ein doch eher ironischer Name für einen eher entspannten Auflauf der kunstvollsten Pinstriper und Painter und lässiger Teile- Lifestyle- und Sammelobjekt-Shops.

Zeigt die Halle schon die große und volle Pracht der Milwaukee Eisen, geht das Staunen auf dem Parkplatz weiter. Was sich hier zusätzlich an Knuckle-, Pan- und Shovelheads und anderen Perlen versammelt, geht auf keine Kuhhaut – um mal kurz wieder auf Kobes andere Spezialität zu sprechen zu kommen.

Doch zurück in die Halle: hier wurde mittlerweile basisdemokratisch von allen anwesenden Schraubern entschieden, welche Bikes aus dieser zweirädrigen Pracht herausragen und einen Preis verdient haben. Und die Entscheidung fiel auf:

Shiun Craft Works aus Kobe, mit einem 58er Eisenkopf Digger auf Platz 3, dann auf 2 aus dem Haus Body Kleaner aus Hamamatsu ein Knucklehead Chopper. Und schließlich als bestes Bike der Show der 37er U-Modell Chopper „BLUE OCEAN“ von Revolt Custom Cycles aus Osaka. Wir gratulieren den Gewinnern, außerdem allen anderen zu ihren genauso fantastischen Maschinen, den Veranstaltern zu ihrer großartigen Show und den rund 4000 Besuchern zu ihrem guten Geschmack.